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„Wunschpunsch“ schmeckte  

Annähernd 400 Zuschauer in acht Aufführungen der Jungen Bühne


Mission erfüllt: Welt durch Kater Maurizio (Maria Frassica) und Rabe Jakob Krakel (Jakob Ganter)  - vorerst- gerettet.

Die Geburt war schwierig durch die sich ständig veränderten Bedingungen – letztendlich wagte die Junge Bühne die Aufführungen unter Leitung von Stefan Kowalsky des äußerst aktuellen Jugendstückes, das „Momo“-Autor Michael Ende als Mahnung ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Witz schon 1989 schrieb.

Der Saal des freche hus durfte nur zu 50% belegt werden, Plätze wurden den Besuchern, alle  mit Mundschutz, zugewiesen,  Abstände eingehalten, zuvor Impf-und Testnachweise  überprüft, und das mit durchgängigem Verständnis und positiven Reaktionen aller Theaterbesucher.

Die beiden furios aufspielenden Bösewichter Prof. Irrwitzer (Daniel Rockenzahn wie gewohnt stark) und Geldhexe Tyrannia Vamperl (Chiara Lanzilloti – von süßlich schmeichelnd bis kalt berechnend) machten ihre Sache wirklich teuflisch gut, berechnender ist nur noch der stoische Maledictus Made (Moritz Steger). Ein ungleiches Paar und im Leben Todfeinde waren die positiven und sympathischen Helden der Aufführung:  Möchtegern- Minnesänger Maurizio (Maria Frassica ausdruckstark  in Mimik und Gestik, perfekt mit italienischem Akzent parlierend) und der Rabe Jakob (wunderba lakonisch: Jakob Ganter): clever und unerschütterlich realistisch. Arthur Hilberer rundete die tolle Schauspielercrew ab als Zauderer und philosophierender Heiliger Sylvester, der sich schließlich doch besinnt und die positive Wende einleitet.

Wer dieses Jahr nicht zum Zuge kam: Nächstes Jahr wird das Weihnachtsstück noch einmal aufgenommen, hoffentlich unter besseren Bedingungen.

Text und Foto: Johanna Graupe

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