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„Deutsche Schüler arbeiten auch ganz praktisch in der Schule“  

Das Bild, das britische Printmedien, vor allem aber das Fernsehen, von Deutschland zeigt, ist häufig recht negativ oder einseitig. Umso wichtiger, dass junge Menschen sich treffen und sich selbst ein Bild machen. Sieben Tage lang waren Schüler der Sir Thomas Picton School in Oberkirch. Zwei Schüler, Mali Davies und Thomas Hill, berichten, was sich besonders einprägte, was ihnen an der Partnerstadt gefallen hat.

Mali Davies und Thomas Hill waren als Austauschschüler an der Realschule Oberkirch.

Ihr wart in Gastfamilien untergebracht. Wie sind eure Erfahrungen?

Thomas: Ich bin sogar schon zum zweiten Mal hier, jedes Mal bei einer anderen Familie. Es ist wirklich toll hier – ich liebe vor allem das Essen!

Was hat euch am meisten beeindruckt?

Thomas: Die Architektur, die Häuser gefallen mir besonders,  das Wetter, die Schule - ohne Uniformen. Dass Oberkirch so hübsch und sauber ist. Die Landschaft,  die vielen Blumen und das Obst – das alles fanden wir wirklich toll. Die Menschen hier sind stolz und geben auf ihre Sachen Acht.

Welche schulischen Unterschiede konntet ihr feststellen?

Thomas: Es ist entspannter als bei uns, wir schreiben mehr und hier in Deutschland arbeiten sie auch ganz praktisch. Morgens ist keine so strenge Anwesenheits- und Kleiderkontrolle wie bei uns.

Mali: 90-Minuten-Stunden finden wir etwas lang, wir haben 60-Minuten-Stunden. Klasse ist, dass viele um 13.00 Uhr fertig sind, während wir nach der Mittagspause Unterricht haben und später auch Hausaufgaben machen müssen. Auf der anderen Seite haben wir in der Mittagspause mehr Zeit mit Freunden. Dazu haben wir noch sehr viele sportliche Einrichtungen an unserer Schule: Sport- und Tennisplatz und vieles mehr.

Habt ihr euer Deutsch verbessern können?

Beide: Definitiv, wir werden sicher wieder kommen.

Interview und Foto: Johanna Graupe

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