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Annika Bruder aus der 6a wird Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb  

Die Klassensieger der Klassen 6a bis 6e stellten sich am vergangenen Donnerstag einer aus Deutschlehrern zusammengesetzten Jury und ermittelten den Schulsieger beim diesjährigen Vorlesewettbewerb.

Die Klassensieger beim diesjährigen Vorlesewettbewerb mit ihren jeweiligen Deutschlehrern. Vordere Reihe (v.l.n.r.): Franziska Rockenzahn, Amelie Basler, Schulsiegerin Annika Bruder, Katharina Huber, Céline Knospe
hintere Reihe (v.l.n.r.): Sarah Rühle, Inge Zürn, Stefan Cleiß, Conny Betgen, Linda Bohn

In den zurückliegenden Wochen wurden im Rahmen des Deutschunterrichts die jeweiligen Klassensieger für den Vorlesewettbewerb ermittelt. Am 8. Dezember war es dann endlich soweit: Alle Klassensieger trafen sich zur zweiten Vorleserunde, um den Schulsieger zu bestimmen, der im kommenden Februar als Vertreter der RSO beim Kreisentscheid teilnehmen wird.

Die Regeln waren denkbar einfach: Alle Klassensieger mussten im Vorfeld des Schulentscheids einen Text auswählen, den sie fleißig einüben konnten, um ihn dann der Jury zu präsentieren. Die Lesedauer für diesen Wahltext betrug drei Minuten. Außerdem musste von allen Teilnehmern ein so genannter Fremdtext gelesen werden. Die Jury,  bestehend aus den Deutschlehrern der 6. Klassen, hatte sich hier für einen Auszug aus dem Buch „Ach du krümeliger Pfefferkuchen! – Weihnachten bei den Poneleits“ von Anu Stohner und Hildegard Müller entschieden. Die Lesedauer für den Fremdtext lag bei zwei Minuten.

Es wurde sogleich deutlich, dass es kein Zufall war, dass die fünf teilnehmenden Mädchen aus ihren Klassenentscheiden siegreich hervorgegangen waren, zeigten sie doch sowohl beim Vorlesen der Wahltexte als auch beim Fremdtext allesamt hervorragende Leistungen. Mit großer Sicherheit beim Lesen, viel Hingabe und reichlich Emotionen wurden die Texte dargeboten und die anfangs teilweise erkennbare Aufregung wich schnell spürbarer Freude und Begeisterung.

Den Anfang machte Franziska Rockenzahn aus der Klasse 6c, die sich für einen Ausschnitt aus dem bekannten Kinder- bzw. Jugendroman „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün entschieden hatte. Es folgte Katharina Huber, Klasse 6d, ebenfalls mit einem Beitrag aus „Vorstadtkrokodile“. Katharina Huber war kurzerhand für ihre leider erkrankte Klassenkameradin Mara Huber eingesprungen, welche ursprünglich als Klassensiegerin für die 6d hätte antreten sollen. Das Los wollte es, dass als Dritte Céline Knospe aus der 6e an der Reihe war, die eine Textstelle aus Ingo Siegners „Der kleine Drache Kokosnuss“ ausgewählt hatte. Als Vorletzte war Amelie Basler aus der Klasse 6b mit einem Textauszug aus dem Buch „Ostwind – Zusammen sind wir frei“ von Carola Wimmer an der Reihe. Und schließlich folgte Annika Bruder, die die Klasse 6a mit einer Textpassage aus Andrea Russos „Internat Bernstein“ vertrat.

Im Anschluss an die Darbietungen verließen die Vorleserinnen zusammen mit ihren jeweils als Begleitung und zur Unterstützung mitgebrachten Klassenkameradinnen vorübergehend wieder den Raum, sodass die Jury die Möglichkeit hatte, sich eingehend zu beraten. Da alle fünf Mädchen sehr gute und dem Anlass absolut angemessene Leistungen gezeigt hatten, machten sie der Jury die Entscheidung nicht ganz leicht. Diese kürte dann aber, und zwar nach einstimmigem Votum, Annika Bruder aus der Klasse 6a zur Schulsiegerin beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der RSO.

Die Deutschlehrer überreichten ihren Schülerinnen die Urkunden und jeweils einen von der Buchhandlung „Bücherinsel“ aus Oberkirch gesponserten Buchpreis.

Bei Weihnachtsgebäck, Mandarinen, Schokolade und Getränken ging der Vorlesewettbewerb anschließend zu Ende.

Text: Stefan Cleiß     Foto: Jürgen Wurth

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