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Wolfgang Forscht, Sylvia Dolde-Jähde und Reinhard Sötje verlassen zum Schuljahresende die Realschule  

In einer bewegenden Feier wurden Wolfgang Forscht und Sylvia Dolde-Jähde verabschiedet, Reinhard Sötje vorgezogen in einem kleinen Kreis.

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Rektor Klaus Lienert (rechts) verabschiedete zusammen mit Konrektor Frank Weiler (links) die Reallehrerin Sylvia Dolde-Jähde und Reallehrer Wolfgang Forscht.

Nach langer Wanderung durch etliche Bundesländer- an Real, Gesamtschule und Gymnasium- bedingt durch den Beruf ihres Mannes, Assistenzzeit in Großbritannien, kam Sylvia Dolde-Jähde 2003 nach Oberkirch: „Hartnäckig, berühmt-berüchtigt für ihre Argumentationsketten, manchmal unbequem, um Ziele zu erreichen“ (Lienert), von großer Konsequenz und Ehrlichkeit. Sie unterrichtete Englisch, Geschichte und EWG: Kollegin Zürn dankte ihr für ihre hilfsbereite, kooperative Art und erinnerte an ihre Englisch-Mitmachaktionen bei den Einschulungen. Dolde-Jähde sah ihre Schule im Rückblick mit „klaren Strukturen, pädagogischer Freiheit, toller Schulleitung und großem Engagement des Kollegiums“.

Wolfgang Forscht, aus der Region stammend, kam nach dem Studium (Deutsch und Geschichte) in Freiburg und Karlsruhe zunächst an die Realschule Gegenbach, ab 1978 nach Oberkirch, wo er 34 Jahre Deutsch, Geschichte, Sport, ITG, Ethik – „ein Allrounder“- unterrichtete. Den Auszug aus dem Dienstbericht vom Jahre 95 - „Alles in allem ist er ein Lehrer, der viel zur Qualität der Realschule Oberkirch beiträgt bzw. beigetragen hat.“ - konnte Klaus Lienert nur unterstreichen. Deutlich wurde die hohe Wertschätzung Forschts in allen Beiträgen sowohl von Schülern wie Kollegen, die ihn als „Pädagogen aus Überzeugung und Leidenschaft“ erlebten, bereit, jungen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, der Schüler im Unterricht mitnahm auf Bildungsreisen und sie begeisterte. Er initiierte einen „Pädagogischen Stammtisch“ und war für seine konstruktiv-kritischen Beiträge bei Konferenzen bekannt. Als langjähriger Fachschaftsvorsitzender im Fach Deutsch, der auch die Bedeutung von ITG in diesem Fach sehr früh erkannte und an der Umsetzung des neuen Bildungsplanes sehr stark mitwirkte, organisierte er auch über Jahre den Vorlesewettbewerb. Er stand seinen „Mann an der Theke“ bei Schulfesten und war Stütze bei der Lehrermannschaft im Fußball und Triathlon.

Wolfgang Forscht bedankte sich für das „Netz, das ihn getragen hat und die Art und Weise, wie Schule geführt wurde“. Sein pädagogisches „Credo“ gab er den Kollegen mit auf den Weg: Als Wichtigstes sah er, Schüler gern zu haben, sie stark zu machen. „Lehren heißt nicht nur, einen Becher füllen, sondern ein Feuer entfachen“, selber zu brennen, Schüler zu interessieren und „gemeinsam statt einsam“ zu agieren. Dass ihm das gelungen war, bewiesen die „Standing ovations“.

Geschenke, musikalische Beiträge der Kollegen, ein richtiges Abschiedsfest machten die Wertschätzung der Kollegen deutlich.

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