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Exkursion nach Struthof - Geschichte vor Ort erleben  

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts bzw. im Kontext eines Projektes der letzten Projektwoche besuchten die Klassen 10 c, 10d und 9d der Realschule Oberkirchin Begleitung ihrer Geschichts- bzw. Deutschlehrer Matthias Wald und Alexandra Friedburg sowie Referendarin Kristina Schnurr, am vergangenen Mittwoch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Struthof-Natzweiler.

Die Exkursionsgruppe - im Hintergrund Wachturm und Denkmal

Passend zum Thema Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg ist ein Besuch des ehemaligen Lagers eine Bereicherung für den Geschichtsunterricht, der es den Schülern ermöglicht, Geschichte einmal hautnah und „vor Ort“ zu erfahren. Dass die unsäglichen Verbrechen, die im Namen des NS- Regimes begangen wurden, uns  - trotz inzwischen 70-jähriger Vergangenheit – immer noch betreffen, wird deutlich, wenn man nach nur ca.  1 ½ -stündiger Fahrt tatsächlich an einem Ort steht, an welchem tausende von Menschen ihr Leben verloren.

Auch naheliegende Städte wie Offenburg und Haslach plötzlich auf Tafeln mit ehemaligen Außenlagern zu entdecken, war für einige Schüler überraschend und schockierend. Obwohl eine Besichtigung des Krematoriums und des Gefängnistrakts aufgrund von Renovierungsarbeiten nicht möglich war, war der Besuch für die meisten interessant und lohnenswert. Insbesondere die Informationen zu den Umständen unter welchen die Gefangenen zu leben und zu leiden hatten, beeindruckten zutiefst, äußerten Schüler der 9d.  „Unvorstellbar“, erschiene der Kontrast zwischen leidvoller Vergangenheit und heutiger friedvoller und schöner Aussicht auf Natur und Umgebung.


Blick auf das Lager mit den ehemaligen Baracken

Nach ca.2 ½ -stündigem Rundgang, dem Besuch der Museumsräume und einem Abstecher zur Villa des Lagerleiters wurde der Heimweg nach Oberkirch –vollgepackt mit Eindrücken und  Bildern -angetreten.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Denkmal für die Opfer in Struthof
Text: Alexandra Friedburg      Fotos: Willy Hohnwald und Alexandra Friedburg

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