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Tag der Reanimation an der RSO  

Als kleine Tradition hat sich mittlerweile der Tag der Reanimation an der RSO etabliert. Bereits zum 3. Mal waren die drei Ärzte Dr. Koch, Dr. Hirsekorn, Dr. Heidrich sowie der Narkosepfleger Herr Matthes aus dem Ortenau-Klinikum zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern einen Grundkurs zum Thema „Wiederbelebung“ zu erteilen. Dieses Mal fand der Kurs in der Erwin-Braun Halle statt, damit auch coronakonform „gearbeitet“ werden konnte.


Sanft in die stabile Seitenlage

Beim Reanimationstag geht es natürlich um die Frage, was überhaupt eine Reanimation ist und wann diese erforderlich ist. Im letzten Schritt lernten die SchülerInnen dann, wie man eine solche Wiederbelebung durchführt.


Erst kam der Vortrag

Sehr anschaulich, sozusagen am „lebenden“ Beispiel, zeigte das Dozententeam, worauf es zu achten gilt, wenn man eine bewusstlose Person antrifft. Die wichtigsten Schlagworte an diesem Tag waren hierbei Prüfen – Rufen – Drücken.

Prüfen, ob die Person noch ansprechbar ist und atmet.

Nach Hilfe rufen, bzw. den Notruf absetzen, wenn die Person bewusstlos, oder gar leblos ist.

Drücken, also reanimieren, wenn keine Atmung feststellbar ist, oder lediglich eine sogenannte Schnappatmung vorherrscht.

Und so funktioniert die Herzdruckmassage:

  1. Den Brustkorb frei machen.
  2. Handballen auf die Mitte der Brust legen, der andere Handballen darüber.
  3. Die Handballen 5-6 cm nach unten drücken. Wichtig ist, dass man 100 -120 mal pro Minute im gleichen Rhythmus drückt.
  4. Auf gar keinen Fall mit der Herzdruckmassage aufhören bis Hilfe eintrifft.


Dann das Wiederbelebungstraining

Die Experten schätzen, dass jährlich rund 10.000 Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, gerettet werden könnten, wenn ihnen rechtzeitig geholfen werden würde. Wichtig ist, dass man dabei nichts falsch machen kann, außer man tut gar nichts. Das haben die Dozenten immer wieder erwähnt. Deshalb wurde anschließend auch praktisch an sogenannten „Mini-Annes“ (siehe Bild) geübt. Der Eine oder Andere war verwundert, wie anstrengend das tatsächlich ist.

Für die SchülerInnen war es dennoch ein tolles Erlebnis, von den Profis zu lernen, um zukünftig in Notsituationen richtig handeln zu können.

Die RSO bedankt sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich beim Team des Ortenau-Klinikums und freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Text und Fotos: Frank Lübeke

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