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Reanimation: „Wir wissen wie das geht!“  

Die Jahrgangsstufe 7 der Realschule Oberkirch hatte am Freitagvormittag, den 20. September 2019 einen Reanimationskurs.


Klasse 7b beim Reanimationskurs

Die vier Ärzte Dr. Koch, Dr. Hirsekorn, Dr. Heidrich sowie der Narkosepfleger Herr Matthes aus dem Ortenau-Klinikum besuchten die Schülerinnen und Schüler, um ihnen folgendes zu erklären: was eine Reanimation ist, wie eine Reanimation abläuft, warum man das macht und wann man es durchführt.


Die Klinikärzte bei ihrem Vortrag

Es wurden viele Fragen an die Ärzte gestellt und von ihnen beantwortet. Sie erklärten unter anderem das Herz und haben auch simuliert, was passieren kann, wenn man einen bewusstlosen Menschen, der noch atmet, nicht in die stabile Seitenlage bringt.

Die wichtigsten drei Worte, die man sich merken muss, wenn eine Person zusammenbricht sind:
PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN.

Prüfen:

Mit Prüfen muss man kontrollieren, ob die Person ansprechbar ist und ob sie eine Reaktion von sich gibt. Außerdem prüft man, ob die Person noch richtig atmet.

Rufen:

Sollte die Person nicht mehr ansprechbar sein, schreit man um Hilfe und wählt die

112.

Drücken:

Wenn die Person nicht mehr richtig atmet, atmet auch das Herz nicht mehr richtig. Also: Sofort mit der Herzdruckmassage beginnen bis der Rettungsdienst zur Hilfe kommt.

Und so geht man bei der Herzdruckmassage vor:

  1. Den Brustkorb frei machen.
  2. Handballen auf die Mitte der Brust legen, der andere Handballen darüber.
  3. Die Handballen 5-6 cm nach unten drücken. Wichtig ist, dass man 100 -120 mal pro Minute im gleichen Rhythmus drückt.
  4. Auf gar keinen Fall mit der Herzdruckmassage aufhören bis Hilfe eintrifft.

Die Experten schätzen, dass jährlich rund 10.000 Menschen, die Herzstillstand erleiden, gerettet werden könnten, wenn ihnen rechtzeitig geholfen werden würde. Wichtig ist, dass man dabei nichts falsch machen kann, außer wenn man gar nichts macht, sondern nur helfen.

Später gingen alle Schülerinnen und Schüler noch in einen Raum und durften an Versuchspuppen eine Reanimation ausprobieren. Das war nicht so leicht wie es aussah.


Scarlett übt an einer Reanimationspuppe

Der Reanimationskurs wurde von den Schülerinnen und Schülern dankend angenommen. Die Siebtklässler haben vieles dazu gelernt.

Zum Schluss gab es noch einen Flyer, auf welchem alles wichtige noch einmal zusammengefasst wurde.

Text und Fotos: Sarah Müller, Mariella Rindler und Niklas Walter (aus der Klasse 7b)

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