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Realschüler denken auch an Bedürftige  

Fünf große Kartons mit über hundert kleinen Geschenken für die Kinder, deren Eltern bei der Oberkircher Tafel einkaufen, übergaben Die Schülersprecher der Realschule Oberkirch am Montag den Organisatorinnen des Tafelladens. Damit übertrafen die Schüler die Menge des Vorjahres bei weitem und setzten ein deutliches Zeichen der Solidarität und des Miteinanders.


Der Gabentisch von der RSO 2019

Auf Initiative der Lehrerin Christiane Graab sammelte die Schülermitverantwortung (SMV) eine Woche lang kleine Geschenke von Ihren Mitschülern. Nachdem die Realschüler hörten, dass im Tafelladen in Oberkirch über hundert Kinder gemeldet sind, deren Eltern dort einkaufen, waren sie gerne bereit, hier etwas zu tun. Etwas dem zu geben, der weniger hat, war für sie selbstverständlich. So füllten sich in kurzer Zeit die Sammelkartons und den Schülersprechern und Organisatoren, welche diese Aktion betreuten, blieb nur noch, die Geschenke nach passendem Alter und Geschlecht zu sortieren, damit auch alles dort ankommt, wo es gebraucht wird und vor allem da, wo es eine kleine Freude bereitet.


Von links: Maria Frassica, Nela Maier, Schülersprecher Lena Trayer und Anton Schmidke, sowie Lilly Volpe und Nele Birk beladen den Transporter des Tafelladens mit gut gefüllten Geschenkekartons.

Gemeinsam mit den Lehrern übergaben Sie es dann persönlich an die Leiterin des Oberkircher Tafelladens, Liane Früh, die es sich nicht nehmen ließ, gemeinsam mit Kollegin Brigitte Huber und Fahrer Heinz Rothenberger die Gaben persönlich abzuholen. Sie freuten sich sehr über die Gaben und malten sich schon aus, wie vielen Kindern im Laufe der Woche damit eine Freude gemacht werden kann.

Text und Fotos: Werner Franz

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