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Lesung von Thomas Feibels „Selbstschuld“ zum Thema „Cybermobbing“  

Als Vorbereitung auf die erste Themenwoche an der RSO, in der sich die 7. Klassen mit dem Thema „Mobbing“ auseinandersetzen, folgte die Klasse 7c der Einladung der Mediathek. Zu Gast war Thomas Feibel, der bereits über 50 Bücher, vorwiegend Jugendbücher, verfasst hat.


Thomas Feibel mit dem Jugendroman "Selbstschuld"

Zu Beginn der circa 90-minütigen Lesung verstand es Feibel die Schülerinnen und Schüler mit Wortwitz und provokanten Thesen und kurzen Anekdoten für das Thema „Cybermobbing“ zu interessieren und gleichzeitig zu sensibilisieren. In der Interaktion mit dem Publikum warfen sich die Kinder und Feibel immer wieder die Bälle gegenseitig zu und Autor Feibel hatte zu jedem Schülerkommentar eine passende Geschichte aus dem realen Leben parat.

Im Anschluss an dieses „Kennenlernen“ begann Feibel aus seinem Jugendroman „Selbstschuld“ zu lesen. Darin geht es um den Protagonisten Josh, einen 15-jährigen Jungen der das Friendbook-Profil seines Freundes Alex hackt, um in einem Anflug von Langeweile und Übermut das Oben-Ohne-Foto von dessen Bekannten Anna öffentlich zu posten. Die dramatischen Folgen, die diese Tat nach sich zieht, beschreibt Feibel sehr anschaulich. Vor allem das Dilemma, in welchem sich Josh von nun an befindet, wird eindrucksvoll „echt“ gezeichnet. Der Selbstmordversuch von Anna verdeutlicht den bitteren Ernst der Situation und des Themas „Cybermobbing“ mit all seinen Gefahren. Den Ausgang ließ Feibel offen und weckte somit die Neugierde der Schülerinnen und Schüler.

Mit einem nachdenklichen Gefühl trat die Klasse dann nach einer kurzen Autogrammstunde den Rückweg an.

Text: Frank Lübeke   Foto: Patric König (ARZ)

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