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Lehrer, die Spuren hinterlassen – „Man muss Kinder lieben“  

Standing Ovations für zwei verdiente Kolleginnen der RSO, die in den Ruhestand verabschiedet wurden: Gabi Gäbelein und Herta Stürzel.
Auch drei Referendare wurden verabschiedet.


Rektor Werner Franz verabschiedete die beiden verdienten Pädagoginnen (links) Herta Stürzel und (rechts) Gabi Gäbelein.

„Ein langes, intensives Schuljahr ging zu Ende, ein ganz besonderes für mich, in dem ich Rückhalt und Unterstützung vom Kollegium gespürt habe“: Der Dank von Rektor Werner Franz ging ans Kollegium, denn gerade am Ende des Schuljahres gab es sehr viel Außerunterrichtliches –  Besuch des amerikanischen Jugendorchesters,  Sport-, Musik-, Theaterveranstaltungen, Ausflüge.  Evi Dalichow bedankte sich bei allen, die im Hintergrund für reibungslosen Ablauf des Schulalltags sorgen:  Sekretärin Tine Biehlman, Hausmeister Tobias Langeneckert, dem Reinigungspersonal, Sozialarbeiterin Julia Huber, den Stundenplanmachern Christian Huber und Christoph Griesbaum.

„Mit Gabi Gäbelein und Herta Stürzel haben zwei verdiente Kolleginnen die Pensionsgrenze erreicht, die neben gutem Unterricht auch immer sehr ihren Schülern zugewandt waren, sie haben geholfen, die Schule zu dem zu machen, was sie heute ist“, leitete Franz die Verabschiedung der beiden Lehrkräfte ein.

Gabi Gäbelein studierte Mathematik und Biologie für die Hauptschule in Freiburg und unterrichtete anschließend im oberschwäbischen Aulendorf. Nach einem Aufbaustudium für Realschulen und einer Kinderpause kam sie 1994 an die Realschule Oberkirch, nachdem ihre Heimat Bad Peterstal geworden war. Neben ihrem Unterricht organisierte sie die Ausbildung der Schulsanitäter, arbeitete mit am Sozialcurriculum für Soziales Engagement (SE), was ihr sehr wichtig erschien,  und  war als Mediatorin engagiert. Gabelein war immer Klassenlehrerin, ganz besonders für Einstiegsklassen: „Ich wollte den Übergang von der Grundschule in die Realschule möglichst problemfrei gestalten.“ „Die Kinder werden mir fehlen, die Kollegen arbeiten beispielhaft miteinander, es ist ein gutes Schulklima und eine gute Schulleitung“, sieht die scheidende Pädagogin „ihre“ Schule. Ihr Credo: „Man muss Kinder lieben.“ Franz hob ihre Präsenz, ihren lebensnahen Unterricht, besonders in Biologie, hervor, Inge Zürn ihre Gelassenheit, die positive Ausstrahlung und kompetente Kollegialität.

Herta Stürzel unterrichtete ab 1983 – mit unterschiedlichen Deputaten - an der RSO Sport und HTW (Hauswirtschaft und Textiles Werken), dann MUM (Mensch und Umwelt) schließlich AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales). Schon die Namen zeigen die Veränderung der Inhalte und Strukturen.In den letzten Jahren unterrichtet sie „mit großer Freude“ die neue Fächerkombination BNT (Biologie, Naturwissenschaft, Technik) und gab den Brückenkurz Französisch. „Was mich an der Schule hielt, war der Zusammenhalt der Kollegen, die Schulleitung und die Schüler in Oberkirch – entsprechend auch ihr Mitwirken im SE-Projekt (Soziales Engagement). Franz betonte, wie sie sich in neue Fachgebiete einarbeitete und Evi Dalichow dankte ihrer früheren Lehrerin im Namen des Kollegiums für ihre Unterstützung: „Sie war eine Institution bei Veranstaltungen“ – sie wünschte ihr Gesundheit, um den Ruhestand zu genießen.

Die beiden Kolleginnen hielten in gereimter Form Rückschau und das Kollegium zollte ihnen musikalisch  Referenz und Standing Ovations.


Die Referendarinnen (vorne von links):  Daniel Wöhrle, Lea Weimer, Sarah Huber mit Rektor Werner Franz

Sarah Huber, Lea Weimer und Daniel Wöhrle, der auch als schwäbelnder Dietz  von Gurgelstein begeisterte, haben an der RSO ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen – ein „beeindruckender Jahrgang“ , wie Rektor Franz feststellte, der die drei Reallehrer nur ungern an andere Schulen abgab. Alle drei schlossen ihr Examen bestens ab, man „sah ihnen an, dass ihnen der Lehrerberuf Freude macht“ (Franz).Die drei bedankten sich mit einem „Starterkit für das neue Lehrerzimmer“ und einem Grillabend für ihre „super Ausbildungslehrer“.

Text und Fotos: Johanna Graupe

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