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„Hotzenplotz“ treibt sein Unwesen im Garten des „freche hus“  

Sechs Aufführungen des Kinderbuchklassikers bietet die Junge Bühne der Realschule ab dem 17.7.


Kasperl (hier Moritz Steger/ bei der Wiederaufnahme Emil Fleck) und Seppel (Jakob Ganter) geraten in die Fänge des Räubers Hotzenplotz Daniel Rockenzahn), wissen sich aber mit List zu helfen.

Die Wiederaufnahme-Premiere wird - leider- nur von der Großmutter, Kasperl und Seppel mit Kaffee, Pflaumenkuchen und Sahne gefeiert, die Zuschauer können sich einfach freuen, dass es endlich wieder Theater für die Jüngsten gibt – allerdings unter den Bedingungen der entsprechenden Corona-Verordnungen.


Alle Personen einer Buchung werden auch gemeinsam platziert, der aktuellen Verordnung entsprechend.

Der Schriftsteller Otfried Preußler lernte das Wissen um die Magie der Worte bereits in der Kindheit kennen: Seine Großmutter war eine begnadete Erzählerin, die genau wusste, wie man sein Publikum mit Sprache, Gestik und Mimik in den Bann zieht. An all das erinnerte Preußler sich, als er Jahre später als Junglehrer vor einer bayerischen Grundschulklasse mit mehr als 50 Kindern stand. Preußler erzählte Geschichten. Und was würde da besser funktionieren als Räubergeschichten! Natürlich keine aus dem wahren Leben – die Kinder sollten schließlich keine Angst bekommen: „Wissen Sie, der Hotzenplotz ist ja nicht in dem Sinn ein Gewaltverbrecher, sondern das ist einfach der Räuber des Kasperletheaters, das ist ein polternder Grobian.“

Seit 1962, als die erste Auflage erschien, wurde Hotzenplotz sicher der berühmteste Räuber der  Kinderbücher, ein Klassiker, in viele Sprachen übersetzt.  Die Theaterfassung des Klassikers in der Regie von Stefan Kowalsky und Johanna Graupe mit Bühnenbild von Arthur Hilberer zeigt die Junge Bühne der Realschule in sechs Vorstellungen .Räuber Hotzenplotz  (Daniel Rockenzahn) hat die Großmutter (Silvia Baumgärtner) überfallen und ihre Kaffeemühle, die Musik spielen kann,  geraubt! Das können die beiden Freunde Kasperl (Emil Fleck) und Seppel (Jakob Ganter) auf keinen Fall so stehen lassen: Deshalb machen sie sich auf, den Räuber zu fangen und der Großmutter die Kaffeemühle zurückzubringen. Denn die Kaffeemühle war ein Geschenk von Kasperl und Seppel zu Großmutters Geburtstag! Ganz so leicht ist das mit dem Räuberfangen aber doch nicht, es läuft sogar zunächst richtig schlecht für die beiden, denn sie werden ihrerseits von Hotzenplotz gefangen. Fortan muss Seppel für den Räuber arbeiten, während Kasperl an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann (Robin Jekal) verkauft wird. Aber mit Witz und einigen ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks gelingt es den beiden, wieder zusammenzukommen, den Zauberer schachmatt zu setzen, die hilfreiche Fee Amaryllis (Judith Wiegert), als Unke vom Zauberer verwandelt (Maria Frassica),  zu befreien und schlussendlich auch den Räuber Hotzenplotz an Wachtmeister Dimpfelmoser (Raphael Reimold) auszuliefern. Und wenn sie dann zum guten Schluss der Großmutter die Kaffeemühle zurückgeben, ist die Welt wieder in Ordnung.

Aufführungstermine:

Samstag, 17.7., 16.00,Sonntag, 18.7., 16.00 Uhr, Freitag, 23.7., 17.00,Samstag, 24.7., 16.00 Uhr, Sonntag, 25.7., 16.00 Uhr, Mittwoch, 28.7., 17.00 Uhr. Die Vorstellungen finden nur im Freien statt.

Kartenvorbestellung und -verkauf: Bürgerbüro der Stadt Oberkirch, Tel. 07802/82700 oder auf Reservix unter  www.jungebuehne-oberkirch.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.  
Es handelt sich um offene Tickets, die Plätze werden vor der Veranstaltung zugewiesen, es gibt keine Tageskasse.
Alle Personen aus einer Buchung werden entsprechend der Hygieneregeln gemeinsam platziert.
Infos zu Abstands- und Hygieneregeln gibt es unter: www.oberkirch-kultur.de/hygiene

Text und Fotos: Johanna Graupe  Plakat: elan-werbung

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