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Grenzenlose Freundschaft - 51 Oberkircher besuchten im Rahmen der Bürgerfahrt die walisische Partnerstadt  

Ein dichtes Programm und überwältigende walisische Gastfreundschaft erwartete die Besucher in ihren Gastfamilien, während die 22 Schüler der RSO mit ihrer Betreuerin gemeinsam in der Jugendherberge Broad Haven – direkt am Meer- wohnten.

Rektorin Helen Lewis begrüßte die Oberkircher Schüler und führte sie durchs Schulhaus.

Der Funke sprang gleich bei der Begrüßung über, als die Waliser mit Tee und Scones warteten, bis die Oberkircher endlich spät am Abend eintrafen - und sie servierten ein tolles Programm für die nächsten Tage.  Offizielles war am ersten und letzten  Abend angesagt – und immer in großem Ornat mit Ketten und sämtlichen Insignien der Amtsträger, aber immer in lockerer Atmosphäre und von großer Herzlichkeit geprägt,  wie die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche. Bürgermeister Alan Buckfield kam gerade zurück vom Oberkircher Weinfest zurück und zeigte sich wie auch die Komiteevorsitzende Jane James, die als Dirigentin ihren Chor „Friends in Harmony“ mitbrachte, begeistert über die vielen direkten, zum Teil schon jahrelangen Kontakte. Die Oberkircher Jugendlichen gewannen die Herzen der Waliser im Nu, als sie sich bei den Tänzen der walisischen Clancleddau Dancers – den „Urvätern“ der Partnerschaft- sofort einklinkten und mit Jung und Alt die Runden drehten. Dass der Chef der Tänzer auch gleich der Jugendherbergsvater war, mit dem sie sich blendend verstanden, machte ihren Aufenthalt – mit Sponsoring des Fördervereins der Realschule und der Zimpfer-Stiftung- direkt am Meer noch angenehmer. Ein abwechslungsreiches Programm mit größtem Einsatz des Komitees, das die Begegnung über Wochen geplant und auch finanziert hat,  erwartete die Oberkircher.

St. David’s, Ausgangspunkt der Christianisierung und späterer Bischofssitz,  die größte und beeindruckendste Kirche in normannischem Stil in Großbritannien, war auch der Ausgangspunkt einer Küstenwanderung. Dazu war in St. David’s eine außergewöhnliche  Ausstellung mit Bildern von Constable und Turner, kontrastiert mit Werken zeitgenössischer Landschaftsmaler. Das i-Tüpfelchen war Newgale, einer der schönsten Küstenstreifen mit wunderschönem Sandstrand.


Am Strand von Newgale

  „Charming“ Tenby, das viktorianische Seebad mit dem pittoresken Stadtbild und engen Gässchen, lud bei bestem Wetter zum Besichtigen ein. Im eindrucksvollen Pembroke Castle war emsiges Schätzen, An- und Verkaufen angesagt, aufgenommen von BBC, die damit die etablierte „Antique Show“, vergleichbar mit „Bares für Rares“, bedienten: Mit einer Geschichte hinter den Gegenständen konnte man sich einen Auftritt im Fernsehen sichern. Pferde in allen Variationen – vom Arbeits- bis zum Paradepferd, Kunsthandwerk in vielen Variationen waren am Donnerstag in der „Dyfed Shire Horse Farm“ und eine frühgeschichtliche Anlage - die Steine von Stonehenge sind ebenfalls aus der Gegend -  zu bewundern.

Die Schüler konnten am Freitag einer Schuleinladung der Tasker Milward School folgen. Bei der „Assembly“, der morgendlichen Versammlung von Schülern und Lehrkräften, wurde ein Film über Oberkirch gezeigt.


Bei der „Assembly“, dem wöchentlichen Treffen aller Schüler und Lehrer der Schule, wurde Oberkirch vorgestellt.

Rektorin Helen Lewis und der Vorstand der Schule, Paul Lucas, auch Gastgeber und häufiger Besucher Oberkirchs, führten zusammen mit Oberstufenschülern die 24 Gäste quer durch die Schule mit allen Fachräumen, in Psychologie wurden die Besucher gleich in ein Experiment eingebunden. Sehr positive Resonanz und das Versprechen, abzuklären, auf welcher Basis man sich in Zukunft begegnen könnte, da ja kein Deutschunterricht mehr gegeben wird.


Unterricht auch für die Oberkircher Gäste

Beim Abschiedsabend hoben sowohl Bürgermeister Alan Buckfield wie die Vorsitzende Jane James  die Herzlichkeit der Begegnungen und die positive Beteiligung der Jugendlichen hervor– beide setzten vor allem auf die Jugend, die die Beziehung „stärken und erhalten“ soll. Einige Mitglieder der Jungen Bühne zeigten zusammen mit Tanja Lüttner als Dankeschön Ausschnitte aus der diesjährigen Inszenierung, ergänzt durch  Sara Kutz, die ganz spontan den Gastgebern und ihrem fantastischen Herbergsvater dankte. Die preisgekrönte Tanzgruppe„Seren Group of Irish Dancing“ – sehr akrobatisch, absolut toll-  aus Tenby begeisterten das Publikum mit irischen Tänzen à la  „Riverdance“, bevor die Gastgeber zum Buffet einluden.

Großes Kompliment von Salina Federle an Stadt, Komitee und Gastgeber für die wundervolle Woche, die vielen Eindrücke – fest steht bereits der Termin für den Gegenbesuch der Waliser: „See you in May“ zum Erdbeerfest.

Text und Fotos: Johanna Graupe

"Eine wunderschöne Woche war leider zu schnell zu Ende. Wir sind froh, dass wir diese tolle Erfahrungen sammeln dürfen und so freundlich von Gemeinde und Schule aufgenommen wurden. Ein besonderes Dankeschön den Menschen, die uns ermöglichten, Kultur und Sprache direkt kennen zu lernen. „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ – wir werden sicher wieder einmal nach Wales gehen."

Kommentar von Sarah Kutz, Sophia Braun, Simone Müller, Hannah Echle

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