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„Es lohnte sich, auf sie zu hören“  

Marianne Jaeger wurde an der RSO in den Ruhestand verabschiedet – langjährige Mathe-Fachschaftsvorsitzende mit hohem Anspruch an sich und andere


Rektor Werner Franz verabschiedete Marianne Jaeger, die in hohem Maße von der Schulgemeinde respektiert wurde.

Es war ein ganz besonderes Schuljahr, das große Herausforderungen brachte, die wir gut gemeistert haben“, dafür dankte Rektor Werner Franz zum Abschluss.“ Und es gilt, auch Abschied zu nehmen“: Justine Toms beendete ihren Bundesfreiwilligendienst mit ganz positiver Resonanz, Referendare legten erfolgreich die Prüfung ab. Evi Dalichow und Inge Zürn bedankten sich im Namen des Kollegiums bei Hausmeister Langeneckert, der durch die Umbauphase besonders gefordert wird, bei Tine Biehlman - die zeitliche Nähe der Prüfungen zum Jahresabschluss war für sie arbeitsintensiv. An den beiden Computerspezialisten Christoph Griesbaum und Lars Seifert hatte das Kollegium riesige Unterstützung, da sie ihnen die Clouds, in denen Fernunterrichtsmaterialien bereitgestellt wurden, zur Verfügung stellten – beide wollen während der Sommerferien „die IT der RSO völlig umkrempeln“.

(von links): Viola Lück und Florian Sälinger haben ihr Referendariat an der RSO absolviert, beide so erfolgreich, dass sie sofort Anstellungen erhielten: Sehlinger kann an der Oberkricher Realschule bleiben und Lück unterrichtet in Zukunft in der Schweiz. Beide sprachen dem Kollegium und der Schulleitung ihren Dank aus – sie fühlten sich „optimal unterstützt und wunderbar aufgenommen“.
Lisa Wagenmann (rechts) unterrichtete vier Jahre Deutsch und Kath. Religion an der Schule, machte einen „großartigen Job, die Schule lässt sie nur ungern gehen“( Franz). Wagenmann kommt aus dem Markgräflerland und erhält eine Anstellung in Wohnortnähe.

Dank ging auch die Stundenplanmacher Christian Huber und Bernd Klingenmeier. Zentraler Punkt war aber die Verabschiedung von Marianne Jaeger, die 42 Jahre im Schuldienst war.

Die Pädagogin kommt aus Triberg und ihr Berufswunsch stand schon im Kindergarten fest: Sie studierte in Freiburg Mathematik und Sport für das Lehramt an Realschulen. 1978 begann sie als Referendarin an ihrer ersten Dienststelle in Remseck, einem Ort, den sie  erstmal auf der Landkarte suchen musste. Nach und nach gelang es ihr aber, wieder ins Badische zurückzukommen, zunächst für ein kurzes Intermezzo in Stein am Rhein, dann 20 Jahre an der Realschule Renchen und  2011 kam sie nach Oberkirch zum „krönenden Abschluss“, wie sie augenzwinkernd bemerkte.

Bis zum Schluss gab sie Sportunterricht, führte sie Klassen in Mathe zur Prüfung mit hohem Anspruch an sich und die Schüler – und das mit Erfolg und Akzeptanz. Die Mathe-Fachschaft leitete sie jahrelang, „strukturiert und stringent wie ihren Unterricht“ (Zürn). „Mit großer Herzlichkeit und Wertschätzung hat sie Klassen geführt, sie war geschätzt in ihrer gradlinigen Art mit einem hohen Grad an Ehrlichkeit. Es lohnte sich, auf sie zu hören.“ (Franz)

Evi Dalichow bewunderte, wie sie „in Gesprächen und Konferenzen Dinge auf einen Punkt bringen konnte, ihre direkte unprätentiöse Art, ihr nüchternes Urteil“ und wie sie nie aufhörte, sich für Neues zu interessieren und es sich anzueignen.

Die Fachschaften und das Kollegium würdigten sie nicht nur in den Resümees, sondern auch mit wohl überlegten, ganz persönlichen Geschenken.

Text und Fotos: Johanna Graupe

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