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„White Horse Theatre“ landet mit "Honesty" wieder einen Erfolg  

Wenige Requisiten reichten den vier Darstellern des „White Horse Theatre“, um 200 Realschüler mit auf eine Reise durch London zu nehmen.

Englische Schauspieler nahmen in zwei Vorstellungen Realschüler mit auf die chaotische Verfolgungsjagd eines gewitzten Diebes quer durch London und vermittelten sprachliche wie landeskundliche Eindrücke.

Mit großer Begeisterung verfolgten rund 200  Schüler der Unterstufe der Realschule Oberkirch am Mittwoch zwei Vorstellungen des englischen „White Horse Theatre“ im „freche hus“, organisiert von Eva-Kristin Meder. Das Theater des Engländers Peter Griffith hat sich auf Inszenierungen spezialisiert, die auf die Leistungsstufen der Schüler abgestimmt sind und stellt den Pädagogen Vor- und Nachbereitungsmaterial zur Verfügung.

Die anfängliche Sorge und Skepsis der Schüler, möglicherweise den Inhalt nicht zu verstehen, verschwand schnell und die Schüler verfolgten interessiert und amüsiert die Handlung, die von vier englischen Schauspielern hervorragend vermittelt wurde.
Schon nach einigen Minuten wird klar: Die vier Briten verstehen ihr Handwerk. Mit wenigen Requisiten schaffen sie die totale Illusion und mit ausgefeilter Mimik und Gestik verdeutlichen sie das Gesprochene, so dass alle Zuschauer mühelos der Handlung folgen können. Dazu kommt altersgerechte Thematik, ausdrucksvolle Bühnenpräsenz, witzige Überzeichnung der Charaktere und eine rasante Handlung.

Einer älteren Lady wird  die Handtasche gestohlen. Tim und Annie, zwei Geschwister, nehmen die Verfolgung auf und nehmen dabei die Schüler mit auf eine komische und chaotische Verfolgungsjagd des Diebes quer durch London, wobei sie so ganz „nebenbei“ landeskundliche Informationen und Eindrücke vermitteln. Nach den Vorstellungen bekamen die Schüler außerdem Gelegenheit, ihr (Schul-)Englisch anzuwenden und den Schauspielern Fragen querbeet zu stellen. Kommunikation fand auch schon beim Auf-und Abbau statt, bei dem Schüler behilflich waren und ihre Sprachkenntnisse testeten.

Text und Foto: Johanna Graupe

 

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