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Realschüler gehen in die letzte Runde  

Vergangenen Mittwoch begann mit der schriftlichen Deutschprüfung der Prüfungszeitraum an den Realschulen in Baden-Württemberg. Auch 150 Schüler der Realschule Oberkirch schrieben die erste ihrer drei schriftlichen Hauptfach-Prüfungen.

großer Andrang beim Prüfungsfrühstück

Gut gestärkt vom liebevoll hergerichteten und von Schulsozialarbeiterin Julia Huber organisierten Prüfungsfrühstück, welches von 7.00 – 8.00 Uhr für die 10.-Klässler zugänglich war, begaben sich die Prüflinge in ihre Prüfungsräumlichkeiten. Nachdem die ersten Minuten noch Aufregung und Nervosität spürbar waren, lief der Rest der 4-stündigen Prüfung in konzentrierter Stille ab. Zur Wahl standen 4  verschiedene  Themen.  Besonderen Anklang fand dabei insbesondere die produktive Schreibaufgabe zur Lektüre „Runnning Man“ von Michael  Gerard Bauer, die Anfertigung eines Dialogs sowie die Schreibaufgabe zum Rahmenthema „Das Glück in der Fremde suchen: Gehen oder Bleiben“, eine kritische Auseinandersetzung mit der These, dass „Jugendliche erst einmal in der Heimat eine berufliche Perspektive entwickeln“ sollen, „anstatt das Glück in der Fremde zu suchen“.

Die Textbeschreibungen waren zu dem Prosatext „Der Schritt zurück“ von Anette Rauert beziehungsweise zu Heinz Erhardts Gedicht „Schule“ anzufertigen.

Milena Trayer & Florian Bruder (10 a) bei der schriftlichen Deutschprüfung

Dicht gedrängt stehen den Prüflingen mit der schriftlichen Mathematikprüfung vergangenen Freitag und der schriftlichen Englisch- Prüfung kommenden Mittwoch die weiteren Termine bevor.  Wie zumeist bereitet die dreistündige Mathematikprüfung mit ihren Bereichen Algebra, Trigonometrie, Stereometrie, Sach- und Wahrscheinlichkeitsrechnungen das meiste Kopfzerbrechen.

Die Englischprüfung dauert mit einer Überprüfung verschiedener Fertigkeiten wie Informationsvermittlung und kreativem Schreiben nur 2 Stunden, da 50 % der Prüfung mit der mündlichen „Eurokom“- Prüfung -  kurz  für europäische Kommunikationsfähigkeit - schon im November absolviert wurden. Dabei stellte jeder Schüler in einem in der Fremdsprache gehaltenen Kurzvortrag ein selbst gewähltes Thema vor und musste anschließend im Prüfungsgespräch seine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen sowie zeigen, dass er in der Lage ist, Inhalte und Sachverhalte zu verstehen und weiterzugeben. Damit entspricht die englische Prüfung der Maßgabe, dass Kommunikation im Unterricht zentraler Bezugspunkt sein soll.

Nach der Korrektur der Fachlehrer übernehmen Lehrkräfte der Partnerschule die Zweitkorrektur, wobei der Schnitt der beiden Zensuren die Prüfungsnote ergibt.

Im Juni stehen den 10.-Klässler noch die „fächerübergreifende Kompetenzprüfung“ und –optional- die mündlichen Prüfungen in den Hauptfächern bevor.  Die fächerübergreifende Kompetenzprüfung findet als Präsentationsprüfung mit anschließendem Kolloquium  in einer Kleingruppe von 3-5  Schülern statt. Das Thema von den Schülern schon zu Beginn des Schuljahres gewählt und im Verlauf des Schuljahres in Betreuung zweier Lehrkräfte ausgearbeitet wurde. 

Text und Fotos: Alexandra Friedburg

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