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Ein vierstündiger Abschiedsmarathon von verdienten Lehrkräften, die wichtige Impulse gaben und Spuren hinterlassen  

Eine bewegende Feier mit viel Musik, Theater und Abschiedsschmerz erlebte das Kollegium der Realschule am letzten Schultag.

Rektor Klaus Lienert (links) und Konrektor Werner Franz (2. von rechts) verabschiedete Thomas Geiss, Stephanie Flaig (Mitte) und Martina Stumpf (rechts), die ab dem neuen Schuljahr näher an ihren jeweiligen Wohnorten unterrichten werden.

In vier Gruppen verabschiedete Rektor Klaus Lienert ungewöhnlich viele Kollegen. Daniela Holub, Johanna Huber und Frank Lübecke absolvierten ihr Referendariat an der Realschule und Lienert konnte ihnen zum 2. Staatsexamen gratulieren.

Als "Kurzzeitarbeitskräfte" verlassen die Realschule Oberkirch Johanna Graupe, welche kurzfristig zurück aus der Pensionierung an die Realschule rekrutiert wurde, Tanja Schinkmann und Alexandra Zimmer sowie Matthias Wald, von dessen Verabschiedung Lienert bis zum Ende hoffte, dass sie ihm erspart bliebe. Sandra Lurker, welche ebenfalls bedingt durch Krankheitsausfälle von Lehrkräften entsprechende Deputate an der Realschule übernommen hatte, bleibt mit den Fächern Deutsch, Mathe und Religion der Schule erhalten.

Fünf Lehrkräfte verlassen  - von Rektor Klaus Lienert als „Flüchtlinge“ bezeichnet- ihre bisherige Schule, um näher an ihrem Wohnort zu unterrichten. Stephanie Flaig (BK, Bio, Mathe) war „nur“ drei Jahre an der RSO, „hochengagiert hat sie Spuren hinterlassen, viel bewirkt“ (Lienert).Stefan Kowalsky, Fachschaftsvorsitzender Kunst, ging nicht nur auf ihre künstlerischen Impulse ein, sondern auch auf ihr „Strahlen“, mit dem sie Kollegen wie Schüler motiviert habe. Flaig dankte mit einem Bild für das, was die Schule für sie getan habe.

Nicole Lichtenegger (E,Mathe, Bio) unterrichtete fünf Jahre in Oberkirch, lebt in Freiburg und wird nach der Babypause nicht mehr an die RSO zurückkehren. Martina Stumpf (Mathe, Ph, MUM), „ein Kind der Schule“ (Lienert)  war schon als Referendarin an der  RSO, unterrichtete danach fünf Jahre an ihrer Wunschschule. Sie geht jetzt mit „einem weinenden und einem lachenden Auge“ an die Realschule in Horb.
Der Freiburger Michael Löffler (D, BK), aktiv als Deutsch-Fachschaftsvorsitzender, kann nachdem er in seinem Sabbatjahr  „schon ein Jahr ohne RSO“ geübt hat, in der Nähe seines Wohnortes in Denzlingen unterrichten.

Auch Thomas Geiss zieht an einen neuen Wohnort und wird zukünftig in Gaggenau unterrichten. 17 Jahre war Geiss an der RSO mit den Fächern Bio und Chemie, aber auch Musik, Kunst und natürlich Theater gehören zu seinen Passionen: Er hinterlässt viele Spuren, die auch zu einem Profil der RSO führten. Als passionierter Kletterer mit guten Kontakten zum Alpenverein führte er die Kletter-AG ein. Lienert erinnerte an einen legendären Aufenthalt in Korsika mit der Gruppe. Das von Geiss initiierte Profil PA (Project Adventure), das auf Teamfähigkeit, rücksichtsvollen Umgang miteinander und Gewaltprävention setzt, ist als Profil der Schule fest etabliert und wird zusammen mit Eltern geleitet. Einem großen – auch außerschulischen- Publikum ist er als Theaterspieler, der sich ganz einbringt,  bekannt: ein  Vollbluttalent mit einer breiten Palette, die vom Räuberhauptmann Matti, dem aktuellen Bär Balu bis zum dämonischen Müller in „Krabat“ geht. Thomas Geiss, dem der Abschied „schwerer als gedacht“ fiel, dankte der Schule, insbesondere Klaus Lienert, dass er seine „Talente entfalten und einbringen konnte“. Mit Hannes Waders Song „Heute hier, morgen dort“ verabschiedete er sich musikalisch.


" ... vielleicht bleibt mein Gesicht doch dem ein oder anderen im Sinn." (Thomas Geiss)

 

Die Junge Bühne, der er natürlich bei der Neuauflage von „Krabat“ noch treu bleibt, dankte ihm mit einem abgewandelten Song aus dem „Dschungelbuch“.


Paul Vollmer, langjähriges Mitglied der Jungen Bühne, bei seiner Einlage als Affenkönig "King Lui" zur Verabschiedung von Thomas Geiss

Als letzte Gruppe  musste sich die RSO von „altgedienten Jungruheständlern“ verabschieden.

Text: Alexandra Friedburg und Johanna Graupe     Fotos: Johanna Graupe und Alexandra Friedburg

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