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Abschlussprüfungen der Realschule wurden novelliert  

Mehr Prüfungen, mehr Zeit zur Bearbeitung - größerer  organisatorischer Aufwand

Ab 08. Juni gilt es für 134 Prüflinge


Die Organisation der Mittlere Reife-Prüfungen ist aufwendig: Konrektor Christian Huber und Christoph Griesbaum, Vorsitzender der Mathe-Fachschaft und Mitglied der erweiterten Schulleitungsgrupe, in den neuen Verwaltungsräumen. 

 

„Der Einzug in den Neubau ist so gut wie überstanden“, zeigt sich Konrektor Christian Huber erleichtert. Die Möblierung fast vollständig, Lehrkräfte und Schüler sind  begeistert. Und das alles neben dem „normalen“ Schulbetrieb, durch Corona-Schutzmaßnahmen zusätzlich erschwert. „Wir sind jetzt in die oberen Klassenzimmer im zweiten und dritten Stock gezogen, Verwaltungs- und Lehrerzimmer sind bezogen – und gehen jetzt in den Sanierungsabschnitt von Haus 1“, sieht Huber den nächsten Bauabschnitt.

Ab Juni - die Prüfungen wurden zeitlich etwas nach hinten verlegt- kommt die Organisation der Prüfungen dazu, die in den beiden Wochen nach den Pfingstferien stattfinden. Die Prüfungsbereiche  wurden abgestimmt auf die Standards des Bildungsplans und novelliert, eine neue Prüfung kommt sogar dazu. In Mathematik ändert sich von den Themen kaum etwas:  Es bleibt bei den Bereichen Algebra, Trigonometrie, Stereometrie, Sach- und Wahrscheinlichkeitsrechnen, allerdings gibt es einen Pflichtteil, in dem ohne Hilfsmittel wie Taschenrechner und Formelsammlung gearbeitet werden muss.

Die Kommunikationsprüfung im Fach Englisch (früher „Eurokom“), wurde nach hinten, vom Herbst auf März verlegt und  die schriftliche Prüfung, für deren Bearbeitung die Schüler zusätzliche 30 Minuten erhalten, besteht aus einem Hörverstehenstest, Lesen, Dolmetschen, Wortschatz- und Grammatikarbeit, kreativem Schreiben. Das mündliche Element wird damit stärker betont, so dass Kommunikation im Unterricht stärker in den Vordergrund rückt – auch im schriftlichen Bereich. Die Prüfung im Fach Deutsch hat sich am umfangreichsten verändert und fragt ein breiteres Wissen ab. Es gibt jetzt einen Pflichtteil, in dem eine kreative Schreibaufgabe zur Lektüre und Aufgaben zum Textverständnis der Lektüre, weiterhin zu  Grammatik,  Orthographie,  Interpunktion,  Syntax und Semantik bearbeitet werden müssen. Der Wahlteil kann sich entweder auf die Interpretation eines Lyrik- bzw. eines Prosatextes beziehen oder auf eine textgebundene dialektische Erörterung beziehen.

Neu sind schriftliche Prüfungen in den Wahlpflichtfächern, die von den Schülern ab dem 7. Schuljahr bestimmt wurden: Technik, Französisch und  AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales).

Pro Abschlussklasse gibt es wegen der Abstandsregelung zwei bis drei Klassenzimmer während den Prüfungen mit jeweils zwei aufsichtsführenden Lehrkräften. Ungetestete Schüler haben das Recht, an den Prüfungen teilzunehmen, erhalten dann aber einen extra Raum. Während den vier Prüfungstagen erhalten die anderen Schüler Fernunterricht. Neben den 130 Schülern, die die mittlere Reife-Prüfung in Klassenstufe 10 ablegen, werden auch vier G-Schüler die Hauptschulprüfung in Klassenstufe 9 antreten.

Text und Foto: Johanna Graupe

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