Schulmanager
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Abend der offenen Tür der Realschule Oberkirch mit Rekordbesuch  

Große Info-Bereitschaft bei Eltern und attraktive „Mach mit“-Aktionen

Lehrkräfte und Schüler sind in den neuen Schulräumen angekommen und haben sie perfekt mit Leben erfüllt. Türen sind beschriftet, Wände mit Bildern geschmückt, es ist zu spüren, dass sie sich darin wohl fühlen. Und die Realschulgemeinde zeigte sich wieder sehr umfangreich mit einem schönen Trend: Der Abend ist inzwischen auch noch zum informellen Treffpunkt von Ehemaligen geworden, „ihre“ Schule zu besuchen und vom weiteren Schul-, Studien-  und Berufsweg zu berichten, aber auch ehemalige Lehrkräfte wirken in verschiedenen Gremien noch aktiv mit und freuen sich über Begegnungen.


Reges Interesse am Schulleitungsvortrag

Riesiges Engagement zeigte sich am Abend der offenen Tür an der RSO: Schulleitung und Lehrkräfte zusammen mit Schülern boten ein interessantes, vielfältiges Programm, das zu Aktivität einlud und vor allem der Info-Block durch Rektor Werner Franz und die Konrektoren Huber und Kraft fand großes Interesse. Neben dem Kollegium standen auch Vertreter des  Elternbeirates und des Fördervereins für Rede und Antwort bereit.  „Sich wohl fühlen und etwas leisten“ steht als Überschrift im Leitbild der Realschule Oberkirch: Die Klassen 5 und 6 ist als Orientierungsstufe gestaltet, die den unterschiedlichen Entwicklungen der Schüler Raum gibt und in der ausschließlich auf  M-Niveau unterrichtet wird. Ab der Klassenstufe 7 wird differenziert unterrichtet in G- (Grund) und M-Niveau, d.h. es kann einen Wechsel in der Niveaustufe geben, das Kind kann aber in der Klasse verbleiben. Die Einstufung kann nach jedem Schulhalbjahr angepasst werden. Das Niveau der Realschule könne damit gehalten werden mit garantiertem Anschluss an Beruf und weiterführende Schule mit einer durchgängigen Leistungsbewertung.

„Zudem haben wir ein vielfältiges Förder- und Unterstützungsprogramm: Präventions- und Onlineangebote, Förderstunden, Methodenlernen, die Einführungswoche in Klasse 5. Nach einem Brückenkurs in Klasse 5 ist Französisch im zweiten Schulhalbjahr auf Wunsch weiterhin möglich oder ein Förderkurs in Sprachen. Dazu gibt es das kostenlose Ganztagesangebot auf freiwilliger Basis, das bis 15.00 Uhr dauert und durch die Teilnahme an AGs  ergänzt werden kann. Das Mittagessen in der neuen Mensa rundet das Angebot ab und wird sehr gut angenommen.

Mit dem „Rückenwind“-Programm, einem Programm zum „Aufholen nach Corona“, das auch im jetzigen Schuljahr beantragt wurde,  kann die Schule gezielt fördern. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Studenten im Abschlussjahrgang gemacht und sind sehr froh, dass so in vielen Stunden die Lehrkräfte durch sie unterstützt werden“, so Rektor Franz.

Sieben verschiedene Profile wurden inzwischen entwickelt, kontinuierlich optimiert und in unterschiedlichen Klassenstufen angeboten: Das Sportprofil bedeutet an der „fahrradfreundlichsten Schule Deutschlands" Radfahren (MTB) in der 5., Klettern in der 6. Klasse im Sportunterricht, Kletter -AG in Klasse 7, MTB-AG durchgängig ab Klasse 6 und Roller sind inzwischen ebenfalls integriert. Die Theater-AG Junge Bühne gibt es ab Klasse 6. Das Musikprofil bietet die Mitgliedschaft in der Rock-Band an.

Das Profil „Digitale Schule“ umschließt ein Medienkonzept von Klasse 5 bis 8 mit Tastaturschulung, Word, Excel, Powerpoint, Informatik ab Klasse 7 – mit digitalen Tafeln, mit denen  multimediale Elemente jederzeit verfügbar sind, für individuelles Lernen können Schüler sich aus I-Pad-Koffern bzw. Laptop-Wagen bedienen, die den Klassen zur Verfügung stehen, es gibt eine Roboter-AG und den neuen digitalen „Schulmanager“ mit seinen vielen Funktionen (digitales Klassenbuch, Entschuldigung der Eltern, Elternbrief-Verteilung).


Besonders bei Jungs sehr beliebt: die Robotics-AG

Als besonderen Service für Eltern gab es an dem Abend für sie ein Info-Blatt für Tipps zum sicheren Umgang mit dem Smartphone: Über einen QR-Code und spezielle Zugangsdaten können Eltern zehn Videoeinheiten eines Experten über gesunde Handynutzung und das erste Smartphone, über „WhatsApp, Tiktok und Co.“ abscannen. Während des Vortrags für die Eltern konnten die Grundschüler schon mal mit Führung die Schule kennen lernen.

Unter dem Motto „Mach mit“ ließen sich Lehrkräfte mit Schülern jede Menge einfallen: Die Deutsch-Fachschaft bot „Märchen-haftes“,   die Junge Bühne zeigte klasse Impro-Theater, dazu die Aufnahme des Sommerstücks 22, Führungen durch den super bestückten Fundus.


Improvisation auf der Theaterbühne

Die Fachschaften Englisch und Französisch stellten Spiele  und Aktivitäten vor. Besonders gut frequentiert waren vor allem der Fachbereiche Physik, Chemie und Biologie, in denen begutachtet und untersucht wurde, und in den Werkräumen, wo Schülerarbeiten ausgestellt,  computergesteuert Werkstücke hergestellt und die Augen der Väter größer wurden. „Das war alles super cool und spannend, ich bekam auch meinen Namen auf Stifte eingefräst“, war Grundschüler Erik begeistert.

Besonders gut frequentiert waren vor allem der Fachbereiche Physik, Chemie und Biologie, in denen begutachtet und untersucht wurde.

Interessant der Auszeitraum, nicht nur zum Lernen, sondern auch zum Auspowern – drei Räder, von der EU im Rahmen des Erasmus-Projektes  finanziert, stehen da zur Verfügung, mit denen man visualisieren kann, in welcher Geschwindigkeit man welche Strecke fährt. Die Mountainbike-Gruppe unter Leitung von Axel Hauser und Christian Huber nehmen an dem Programm im Austausch mit jeweils einer Gruppe aus Spanien, Griechenland, Litauen und Gerlachsheim teil. Im März und Mai werden die Fahrten der Oberkircher Gruppe nach Griechenland und Litauen stattfinden. 

Ein Auszeitraum ist zum Auspowern: Drei Räder, von der EU im Rahmen des Erasmus-Projektes  finanziert, an denen sich  drei Nachwuchsmountainbiker erproben, stehen da zur Verfügung, mit denen man visualisieren kann, in welcher Geschwindigkeit man welche Strecke fährt.

Die  Rockband unterhielten musikalisch, AG‘s wie die Mountainbike-Gruppe hatten Hindernis-Parcours eingerichtet, die Kletterwand wurde besonders frequentiert, und die Schulsanitäter, die auch im Schulalltag ihren Einsatz haben, führten ihre Kenntnisse vor.  Hits waren die Sporthalle, wo man an der Kletterwand, mit MTBs oder Rollern aktiv werden konnte, oder der Raum, wo mit LEGO Robotics experimentiert  wurde. Wer dann noch nicht nach Hause wollte, konnte sich in der Cafeteria stärken und wer viele „Mach-mit-Stationen besucht hatte, wurde mit Preisen belohnt.


Die Umwelt-AG präsentiert stolz den selbst hergestellten Apfelsaft von Streuobstfrüchten


Ehemalige freuen sich über ihren Besuch

Anmeldungfür Fünftklässler: Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. März, von 8.00 bis 18.00 Uhr, Montag- und Dienstagvormittag ,6. und 7. März, von 8.00 bis 14.30, Online-Anmeldung ist ebenfalls möglich.

Text und Fotos: Johanna Graupe

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