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Saisonabschluss Junge Bühne  

Über 4000 kleine und große Zuschauer ließen sich von der „Kleinen Hexe“ bezaubern

Die Junge Bühne der Realschule lag richtig, ein Stück zu wählen, das auf die kleinen Zuschauer ausgerichtet ist und hatte nicht nur recht mit der Auswahl des Stückes, sondern das Wetter spielte ebenfalls mit. Nur bei der Premiere gab es Regenpausen, ansonsten konnten alle Vorstellungen an den Wochenenden und an Wochentagen für Schulen und Kindergärten aus dem Rench- und Achertal gespielt werden. Und die Zuschauerränge waren jeweils komplett ausverkauft.

16 Vorstellungen mit jeweils 70 Mitwirkenden ist ein Unterfangen – und neben den Regisseurinnen Frauke Baldus-Fleck und Maria Guerra mit Kollegium waren Ehemalige und natürlich auch der Kooperationspartner Burgbühne mit im Boot.

Die pädagogische Aufgabe, die soziale Komponente ist den Theatermachern wichtig und  sie mit der künstlerischen Aufgabe und attraktiven Stücken zu verbinden, ist das Ziel. Theater fordert und fördert  viele Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen: den „Muskel der Fantasie“ (A. Mnouchkine) stärken, sie überwinden die Angst vor dem Auftritt, machen die Erfahrung „Ich kann etwas“. Und das ist nicht zufällig, das ist das Ergebnis von Disziplin und langem, manchmal schweißtreibendem Einsatz wie bei  Nachmittagsproben oder bei zwei Aufführungen an einem Tag. Man muss sich in einen anderen Menschen und unterschiedliche Situationen hineinversetzen.

Gleichzeitig werden auch ganz handfeste Fertigkeiten gefordert: mit Licht, Ton, Holz und Kostümen umzugehen und auch ein Auge darauf zu haben, dass die Kasse stimmt, denn die AG finanziert sich – mit Hilfe von Sponsoring und Zuschüssen des Landesverbandes für Amateurtheater  – selbst.

Am Dienstag vor Ferienbeginn war noch Aufräumen nach der letzten Vorstellung angesagt: Kostüme müssen gereinigt, Requisiten und Bühnenteile versorgt werden – bevor die Beteiligten ein Dankeschön in Form eines Theaterbesuchs erhalten.

Auch bei der „Kleinen Hexe“ gab es Heimattage-Feeling.

Der Schneemann (Simon Lehmann) lehrt die störenden Jugendlichen das Fürchten.

Jahrmarkt im „freche hus“ mit Stelzenläufer (Theo Fleck)

Text und Foto: Johanna Graupe

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