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Die Realschule verabschiedete Doris Isenberg und Erich Hertig  

In einer bewegenden Abschiedsfeier hat die Realschule am letzten Schultag die beiden Lehrkräfte Doris Isenberg und Erich Hertig mit Standing Ovations geehrt. Auch zu versetzende Lehrkräfte und Referendare wurden an diesem Tag verabschiedet.

Rektor Klaus Lienert (rechts)  und Konrektor Franz (links)  verabschiedeten die beiden langjährigen  und verdienstvollen Kollegen Doris Isenberg und Erich Hertig.

An der RSO wurden zum Ende des Schuljahres zwei langjährige Lehrkräfte verabschiedet, die die Schule stark geprägt haben: Doris Isenberg war „die“ LRS-Fachfrau und Erich Hertig „der“ Computer- und Technik-Spezialist.

Erich Hertig, Reallehrer für  Mathematik und Natur- und Technik, traf als Computerspezialist 1990 bei gemeinsamen Fortbildungslehrgängen für Lehrkräfte auf Klaus Lienert. 1998 kam er dann an die RSO und übernahm die Fachschaft Technik, prägte nach dem Neubau der Technikräume und führte IT-Inhalte im Fach ein. „Vieles, was wir im Bereich Technik/Informatik heute an der Schule haben und unser Aushängeschild ist, haben wir Erich Hertig zu verdanken.“ (Lienert) Technikkollege Manfred Peter schwärmte von der fachlichen Unterstützung, die er als „Greenhorn“ von Hertig, der auch Fachberater im Bereich Technik am Schulamt Offenburg war, erfuhr, und der Atmosphäre, die der Pädagoge in seinem Umfeld vorbereitete.

Hertig war durchgängig Klassenlehrer und übernahm in dieser Funktion auch das erste „digitale“ Musterklassenzimmer. Als Organisator und Computerspezialist setzte er die neue Projektwochengestaltung um – in seiner ruhigen, gelassenen, freundlichen Art überzeugend und hilfreich für das Kollegium. Diese kollegiale Art, mit großer Präsenz verbunden, hob Inge Zürn im Namen des Kollegiums hervor: Erich Hertig war der „Fels in der Brandung“, was den Bereich IT anging. Auch künstlerisch ein Multitalent als Schlagzeuger der Lehrerband und viele Kollegen werden ihn auch weiterhin antreffen: bei Ausstellungen seiner Aquarelle, die nächste Vernissage steht schon an.

Prägenden Einfluss hatte auch Doris Isenberg bei unzähligen Referendaren, die sie ausbildete, Schülern, die sie in Deutsch und Englisch unterrichtete.  Sie kam 1999 an die RSO: „Gerecht, konsequent, interessiert an jedem, beliebt bei Schülern und geschätzt von Eltern und Kollegen.“ (Lienert) Als ausgebildete Fachfrau für LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) organisierte sie den Förderunterricht für betroffene Schüler, indem sie in Sprechstunden auch die Eltern mit einbezog. „Die Förderung war ein Aushängeschild der RSO und wir werden auf die Unterstützung von Doris Isenberg sicher weiterhin bauen“, war sich Lienert sicher. Auch namentlich bleibt sie der Schule erhalten: Der Raum, in dem sie LRS-Unterricht abhielt, wird schon seit längerem „Isenberg-Stübchen“ genannt.

Die Sprüche der „rheinischen Frohnatur mit dem Schalk im Nacken“ sind bei Schülern und Lehrern legendär. Deutsch-Kollegin Inge Zürn zitierte eine Elternstimme: „Was im Unterricht zwischen Schülern und Doris Isenberg vorging, war ‚Magic‘, Englisch-Kollegin Evi Dalichow rühmte ihre Fachkompetenz und ihre persönliche Art, Unterricht anzugehen.  Musikalischer Abschied der Englisch-Fachschaft: „She has a dream – she believes in pupils, something good in every pupil.“ Lachen und Weinen war bei allen nahe während ihres Rückblicks aufs Lehrerleben: Sie war sich sicher, dass ihr Bauchgefühl bei ihrer Berufsentscheidung richtig war, ihr Credo, das sie den Kollegen mitgab: “Kein Bildungsplan, keine Methode ist so wichtig wie der Mensch, den ihr unterrichtet.”

Nadine Frey, Reallehrerin (rechts) (M, Ek, kath. Rlg) nimmt nach vier Jahren Abschied von der RSO – mit einem „weinenden Auge“, weil sie sich an der Schule sehr wohlfühlte, aber auch mit einem lachenden, weil sie in der Nähe ihres Wohnortes Neuried unterrichten kann. Evi Dalichow dankte ihr für ihre fröhliche, positive Art, Besucher der Jungen Bühne wird sie auch als Löwin Sarabi in Erinnerung bleiben.
Wie 8 000 weitere Lehrer in BW  wurden Viktoria Schürer ( 3. von rechts) und Matthias Wald (2. von links)zu Ferienbeginn aus Spargründen entlassen und werden zum Schulanfang wieder eingestellt. Matthias Wald (D, G, kath. Rlg)  unterrichtet schon zum zweiten Mal jeweils ein Schuljahr in Oberkirch mit sehr positiver Resonanz – und Rektor Klaus Lienert (rechts) und Konrektor Franz (links) hätte gerne die Sicherheit, ihn wieder im Kollegium zu haben.

Auch die Referendare, die alle ihr Referendariat mit Erfolg bestanden haben, wurden verabschiedet.Rektor Klaus Lienert dankte ihnen für ihren pädagogischen Einsatz.


von links: Konrektor Werner Franz, Kristina Schnurr, Özlem Durmaz, Philipp Decker, Raul Schwarz und Rektor Klaus Lienert
 
Text und Fotos: Johanna Graupe
 

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